Förderung für barrierefreie Badsanierung

Zuschuss für barrierefreien Badezimmer Umbau

Ein Badumbau ist eine Investition in die Zukunft für Wohlbefinden, Sicherheit und Komfort und kann schnell teuer werden. Daher sollte man sich im Vorfeld mit möglichen Fördergeldern auseinandersetzen, denn diese müssen vor Beginn der Badsanierung beantragt werden. Den Zuschuss kann jeder beantragen und bares Geld sparen. Hier werden alle Informationen und Tipps zu den zwei unterschiedlichen Möglichkeiten aufgezeigt.

Pauschales Fördergeld von den Krankenkassen

Wenn eine Pflegestufe vorhanden ist, bezuschussen die Krankenkassen die Badsanierung von bis zu 4.000 Euro. Die Summe ist unabhängig vom Gesamtpreis des Umbaus.

Fördergelder von der KFW

Unabhängig vom Alter können alle, die Barrieren in ihrem Badezimmer reduzieren und Wohnkomfort schaffen wollen, einen Zuschuss von der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KFW) von maximal 5.000 Euro erhalten. Hierbei kommt es auf die Gesamtkosten an, 10% der förderfähigen Kosten werden als Förderung ausgezahlt. Als Antragssteller müssen einige Kriterien erfüllt werden. Aber welche Anforderungen werden an so eine Badsanierung gestellt und was genau sind förderfähige Kosten?

Technische Mindestanforderungen der KfW:

  • Die Anforderungen an eine Raumgröße sind geltend, wenn zum Beispiel durch das Versetzen einer Wand die Größe verändert wird. Das Badezimmer muss mindestens 1,80 Meter x 2,20 Meter groß sein. Die Bewegungsflächen vor den Sanitärobjekten (zum Beispiel WC, Waschtisch und vor der Dusche) sollten mindestens 1,20 Meter in der Tiefe und 0,90 Meter in der Breite vorweisen. Zusätzlich muss der Mindestabstand zwischen den Sanitärobjekten oder zur seitlichen Wand 0,25 Meter betragen.
  • Die Dusche sollte nach Möglichkeit bodeneben sein, darf aber maximal 20 Millimeter Versatz zum Boden im Bad vorweisen. Außerdem müssen rutschhemmende Beläge gewählt werden. Fliesen werden in unterschiedliche Rutschfestigkeitsklassen eingeteilt. Zum Beispiel würde eine Fliese der Klasse R10 die Anforderungen erfüllen. Auch Duschwannen müssen eine spezielle rutschhemmende Beschichtung haben, um Fördergelder beantragen zu können.
  • Der Waschtisch muss eine Mindesttiefe von 0,48 Meter haben. Außerdem sollte man dieses auch im Sitzen nutzen können, sodass es immer Kniefreiheit bieten muss.
  • Die Einstiegshöhe der Badewanne darf maximal 0,50 Meter betragen.
  • Das WC sollte mit individuellen Einstellung wie der Anbringungshöhe auf den Nutzer angepasst sein. Auch Dusch – WC’s und zusätzliche Anbringung zur Hilfeleistung sind förderfähig.

Nebenleistungen sind auch förderfähig

Nebenarbeiten wie Trennwände, Türen, Estrich, Lüftungsanlagen, Beleuchtungskonzepte und Fliesen-  Maler- und Elektroarbeiten können für die Bezuschussung beantragt werden.

Wie können solche Fördergelder beantragt werden?

Für einen Antrag ist eine vom SHK-Fachbetrieb professionell ausgearbeitete Planung wichtig. Auf der Internetseite der KFW Bank wird im Zuschussportal der „Barreriereduzierung – Investitionszuschuss“ (455B) angezeigt. Hier gibt es weitere Informationen und die Möglichkeit sich als Neukunde zu Registrieren. Nachdem die personenbezogenen Daten angelegt und wichtige Dokumente angehängt wurden, erhält man eine Zusage und die Sanierung kann beauftragt werden. Wenn die Baumaßnahmen vollendet sind und die Rechnung vom Handwerker bezahlt wurde, kann diese in das KFW Portal hochgeladen werden. Nach dem Auszahlungsantrag wird das Geld innerhalb von 30 – 60 Tagen überwiesen.

Pflegeleichte und zukunftsweisende WC-Anlagen

Alles rund um die Toilette

Die steigende Anzahl an unterschiedlichen WC’s gibt dem Verbraucher eine große Möglichkeit, sein Bad individuell zu gestalten. Sie existieren in vielfältigen Bauformen, Spülrändern, WC-Sitzen und Spüleinrichtung. Aber was sind die genauen Unterschiede, auf die man achten sollte und wo liegen die Besonderheiten eines Dusch WC’s?

Spülrandlose Toiletten als pflegeleichte Alternative

Das klassische WC ist mit einem Spülrand versehen, jedoch sind einige Stellen zur Reinigung schwer zu erreichen. Die pflegeleichte Variante als spülrandloses WC, wird bei Verbrauchern daher immer beliebter. Keime, Kalk und Verschmutzungen können sich hier nicht absetzen und erleichtern die Reinigung. Ein Spülrand versichert ein optimales Spülergebnis ohne Spritzwasser. Doch auch bei spülrandlosen WC’s kann dies verhindert werden, wenn eine hochwertige Spültechnik gewählt und die Spülmenge und Spüldruck von einem Fachhandwerker richtig installiert wird. Durch die unterschiedlichen Gegebenheiten wurden spezielle Spültechniken entwickelt, die verschiedene Geräusche entwickeln.

Der bequeme WC-Sitz

Toilettendeckel gibt es in unzähligen Ausführungen. Der WC- Sitz folgt dabei der Form der Keramik und sind sehr individuell gestaltet, daher kann nicht jeder Toilettendeckel für jedes WC verwendet werden. Die Befestigungsschrauben sind verdeckt, der WC-Sitz lässt sich einfach herausnehmen und wieder anklicken. Das macht die Reinigung super einfach. Durch eine zusätzliche Absenkautomatik schließt der WC-Sitz leicht und lautlos.

Die richtige Sitzhöhe einer Toilette

Die Standardhöhe eines WC’s ist 40cm. Jedoch hängt die Einbauhöhe von der individuellen Körpergröße und des eigenen Wohlbefindens ab. Durch eine erhöhte Sitzposition wird das Aufstehen oft erleichtert. Durch einen Test und eine Fachberatung beim Sanitärfachbetrieb kann eine optimale und komfortable Sitzhöhe gefunden werden.

Welche Maße sind noch interessant?

Die Länge eines WC’s liegt standradmäßig bei 54 cm. Speziell für das Gäste-WC gibt es auch verkürzte Keramik, damit es auch in kleine Räume gut passt.

Für niedrige Brüstungshöhen, wie der Fliesenkante oder Fensterbank mit etwa 100 cm, eignen sich spezielle Spülkästen. Diese gibt es für eine Spülbetätigung von vorne, aber auch mit einer Betätigungsplatte von oben. Letztere ist besonders praktisch, weil der WC-Sitz nicht an die Drückerplatte gelehnt werden muss. Bei einigen Anbietern ist hinter der Betätigungsplatte ein Fach für WC-Reiniger. Dem Spülwasser wird in passender Dosierung etwas Reiniger zugesetzt.

Dusch WC – die Reinigung mit Wasser

Die Reinigung mit Wasser ist sanfter, schonender und umweltfreundlicher als die Papier-Variante, daher weckt das Dusch-WC bei Verbrauchern immer mehr Interesse. Der herausfahrende Sprühkopf kann den individuellen Bedürfnissen wie Sprühkopfposition, Sprühstärke, Wassertemperatur angepasst werden. Hierfür wird ein Warmwasser- und Kaltwasseranschluss benötigt. Andere Hersteller bieten eine Variante mit Stromanschluss und Föhnfunktion zur Trocknung an. Wer es besonders komfortabel mag, kann auf ein Dusch-WC mit Geruchsabsaugung und Aktivkohlefilter zurückgreifen. Besonders im Hinblick auf ein seniorengerechtes Bad kann ein Dusch-WC eine sinnvolle Ergänzung für die Unabhängigkeit sein.

Sicherheitsglas für Duschabtrennungen

Gestaltungsmöglichkeiten mit Duschglas

Eine erfrischende oder wohlig warme Dusche ist schon etwas Feines. In vielen Badzimmern werden Echtglas-Duschabtrennungen eingesetzt. Dabei gibt es unzählige Gestaltungsmöglichkeiten. Wir zeigen dir was ESG-Glas ist und wie eine moderne Dusche damit gestaltet werden kann.

Einzigartige Duschabtrennung für das Badezimmer

Unter die Dusche? Aber sicher!

Das Duschglas ist der wichtigste Bestandteil einer Duschwand. Eine gute Duschabtrennung wird aus ESG Sicherheitsglas gefertigt und ist mindestens 6-8 mm dick. Sollte die Scheibe brechen, wirst du dich nicht an scharfen Kanten verletzen.

Wolltest du schon immer mal wissen, was passiert, wenn man mit einem Hammer unter die Dusche geht? Marcel hat es für euch ausprobiert und getestet, wie viel eine Duschwand aushalten kann.

Bei Duschwänden könnt ihr euch verschiedene Gläser aussuchen. Es gibt Glassatinierung (Vollsatinierung oder nur einen Teilbereich), verschiedene Muster und Farben. Auch die Glasbeschichtung spielt eine Rolle. So gibt es pflegeleichte Beschichtungen, bei denen der Kalk nicht so schnell haftet und mit dem Wasser weggespült wird.

Befestigungstechnik & Profile für Duschglas

Eine Duschtür muss stabil und gut befestigt werden. Hierzu gibt es verschiedene Duschbeschläge und Scharniere.

  • Scharniere mit Hebe-Senk Mechanismus

Beim Öffnen hebt sich die Duschtür, beim Schließen senkt sie sich. Dieses Scharnier ist besonders bei bodenebenen Duschen wichtig, damit die Tür nicht über die Fliesen schleift.

  • Scharniere, bei denen sich die Tür nach Innen und Außen öffnen lässt.
     
  • Teilgerahmte Technik

Bilder von:
Erichlandwehr Sanitär-Heizungstechnik GmbH – https://erichlandwehr.info/
GEPAC Wasser Waerme – https://www.gepac.de/
Meerwart Heizung & Sanitär – https://meerwart.de/
Ebert Wärme und Wasser – https://www.waermewasser.de/
Dertenkötter Heizung | Sanitär | Lüftung | Elektro – https://www.dertenkoetter.de/

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