Die Badplanung wird zum digitalen Erlebnis

Mit virtual reality zum perfekten Bad

Eine professionelle Badplanung wird immer wichtiger, denn die Produktvielfalt wird größer und damit werden die Bäder auch individueller. Die Zeiten, in denen die Planung am Zeichenbrett erstellt werden, sind vorbei. Denn durch 3-dimensionale Badplanungen und dem Einsatz von VR-Brillen wird die Präsentation für den Kunden zum bewegenden Erlebnis. Aber wie genau entsteht so etwas und was ist dabei möglich?

Gute, krea­ti­ve Bä­der zu pla­nen ist eine her­aus­for­dern­de Auf­ga­be, denn neben den baulichen Gegebenheiten und dem Fachwissen im Sanitärbereich müssen die vielfältigen Wünsche des Kunden bezüglich Funktion, Design und Budget berücksichtigt werden. Deswegen sollte man für die Erstellung einer professionellen 3D Badplanung einen qualifizierten Fachhandwerker aufsuchen.

Nach einem Vor- Ort Termin beim Kunden liegen alle wichtigen Maße, 360° Panorama Aufnahmen, Detailfotos, eine grobe Skizze und Notizen über die Wünsche des Kunden vor. Im nächsten Schritt wird ein Grundriss am Computer angelegt und die Sanitäreinrichtungen eingezeichnet. Die Software ermöglicht viele Vorteile, da man einige Varianten ausprobieren kann und Objekte oder Fliesen schnell änderbar sind. Dadurch erhält man unterschiedliche Atmosphären und erleichtert die Entscheidung des Kunden.

Nachdem die Badezimmerplanung im Programm vollendet ist, kann diese mit der Palette Move App auf ein Tablet oder Smartphone übertragen und virtuell angesehen werden. Das Bild des fo­to­rea­lis­ti­schen Raums lässt sich über den Touch­screen oder durch Dre­hen und Schwen­ken des Ge­räts ganz ein­fach be­we­gen. Somit erhält man die Möglichkeit, von zu Hause aus ein Gefühl für das neue Badezimmer zu erhalten, noch bevor dieses fertig ist. Zusätzlich kann diese Planung durch eine Virtual Reality Brille erlebbar werden. Der Kunde kann das zukünftige Badzimmer virtuell betreten, sich umschauen und genauer hinsehen. Dadurch erhält man schon vorher einen tollen räumlichen Eindruck vom gestalteten Badezimmer.

Was ist euch eigentlich am wichtigsten bei einer Badsanierung?

Pflegeleichte und zukunftsweisende WC-Anlagen

Alles rund um die Toilette

Die steigende Anzahl an unterschiedlichen WC’s gibt dem Verbraucher eine große Möglichkeit, sein Bad individuell zu gestalten. Sie existieren in vielfältigen Bauformen, Spülrändern, WC-Sitzen und Spüleinrichtung. Aber was sind die genauen Unterschiede, auf die man achten sollte und wo liegen die Besonderheiten eines Dusch WC’s?

Spülrandlose Toiletten als pflegeleichte Alternative

Das klassische WC ist mit einem Spülrand versehen, jedoch sind einige Stellen zur Reinigung schwer zu erreichen. Die pflegeleichte Variante als spülrandloses WC, wird bei Verbrauchern daher immer beliebter. Keime, Kalk und Verschmutzungen können sich hier nicht absetzen und erleichtern die Reinigung. Ein Spülrand versichert ein optimales Spülergebnis ohne Spritzwasser. Doch auch bei spülrandlosen WC’s kann dies verhindert werden, wenn eine hochwertige Spültechnik gewählt und die Spülmenge und Spüldruck von einem Fachhandwerker richtig installiert wird. Durch die unterschiedlichen Gegebenheiten wurden spezielle Spültechniken entwickelt, die verschiedene Geräusche entwickeln.

Der bequeme WC-Sitz

Toilettendeckel gibt es in unzähligen Ausführungen. Der WC- Sitz folgt dabei der Form der Keramik und sind sehr individuell gestaltet, daher kann nicht jeder Toilettendeckel für jedes WC verwendet werden. Die Befestigungsschrauben sind verdeckt, der WC-Sitz lässt sich einfach herausnehmen und wieder anklicken. Das macht die Reinigung super einfach. Durch eine zusätzliche Absenkautomatik schließt der WC-Sitz leicht und lautlos.

Die richtige Sitzhöhe einer Toilette

Die Standardhöhe eines WC’s ist 40cm. Jedoch hängt die Einbauhöhe von der individuellen Körpergröße und des eigenen Wohlbefindens ab. Durch eine erhöhte Sitzposition wird das Aufstehen oft erleichtert. Durch einen Test und eine Fachberatung beim Sanitärfachbetrieb kann eine optimale und komfortable Sitzhöhe gefunden werden.

Welche Maße sind noch interessant?

Die Länge eines WC’s liegt standradmäßig bei 54 cm. Speziell für das Gäste-WC gibt es auch verkürzte Keramik, damit es auch in kleine Räume gut passt.

Für niedrige Brüstungshöhen, wie der Fliesenkante oder Fensterbank mit etwa 100 cm, eignen sich spezielle Spülkästen. Diese gibt es für eine Spülbetätigung von vorne, aber auch mit einer Betätigungsplatte von oben. Letztere ist besonders praktisch, weil der WC-Sitz nicht an die Drückerplatte gelehnt werden muss. Bei einigen Anbietern ist hinter der Betätigungsplatte ein Fach für WC-Reiniger. Dem Spülwasser wird in passender Dosierung etwas Reiniger zugesetzt.

Dusch WC – die Reinigung mit Wasser

Die Reinigung mit Wasser ist sanfter, schonender und umweltfreundlicher als die Papier-Variante, daher weckt das Dusch-WC bei Verbrauchern immer mehr Interesse. Der herausfahrende Sprühkopf kann den individuellen Bedürfnissen wie Sprühkopfposition, Sprühstärke, Wassertemperatur angepasst werden. Hierfür wird ein Warmwasser- und Kaltwasseranschluss benötigt. Andere Hersteller bieten eine Variante mit Stromanschluss und Föhnfunktion zur Trocknung an. Wer es besonders komfortabel mag, kann auf ein Dusch-WC mit Geruchsabsaugung und Aktivkohlefilter zurückgreifen. Besonders im Hinblick auf ein seniorengerechtes Bad kann ein Dusch-WC eine sinnvolle Ergänzung für die Unabhängigkeit sein.

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