Pflegeleichte und zukunftsweisende WC-Anlagen

Alles rund um die Toilette

Die steigende Anzahl an unterschiedlichen WC’s gibt dem Verbraucher eine große Möglichkeit, sein Bad individuell zu gestalten. Sie existieren in vielfältigen Bauformen, Spülrändern, WC-Sitzen und Spüleinrichtung. Aber was sind die genauen Unterschiede, auf die man achten sollte und wo liegen die Besonderheiten eines Dusch WC’s?

Spülrandlose Toiletten als pflegeleichte Alternative

Das klassische WC ist mit einem Spülrand versehen, jedoch sind einige Stellen zur Reinigung schwer zu erreichen. Die pflegeleichte Variante als spülrandloses WC, wird bei Verbrauchern daher immer beliebter. Keime, Kalk und Verschmutzungen können sich hier nicht absetzen und erleichtern die Reinigung. Ein Spülrand versichert ein optimales Spülergebnis ohne Spritzwasser. Doch auch bei spülrandlosen WC’s kann dies verhindert werden, wenn eine hochwertige Spültechnik gewählt und die Spülmenge und Spüldruck von einem Fachhandwerker richtig installiert wird. Durch die unterschiedlichen Gegebenheiten wurden spezielle Spültechniken entwickelt, die verschiedene Geräusche entwickeln.

Der bequeme WC-Sitz

Toilettendeckel gibt es in unzähligen Ausführungen. Der WC- Sitz folgt dabei der Form der Keramik und sind sehr individuell gestaltet, daher kann nicht jeder Toilettendeckel für jedes WC verwendet werden. Die Befestigungsschrauben sind verdeckt, der WC-Sitz lässt sich einfach herausnehmen und wieder anklicken. Das macht die Reinigung super einfach. Durch eine zusätzliche Absenkautomatik schließt der WC-Sitz leicht und lautlos.

Die richtige Sitzhöhe einer Toilette

Die Standardhöhe eines WC’s ist 40cm. Jedoch hängt die Einbauhöhe von der individuellen Körpergröße und des eigenen Wohlbefindens ab. Durch eine erhöhte Sitzposition wird das Aufstehen oft erleichtert. Durch einen Test und eine Fachberatung beim Sanitärfachbetrieb kann eine optimale und komfortable Sitzhöhe gefunden werden.

Welche Maße sind noch interessant?

Die Länge eines WC’s liegt standradmäßig bei 54 cm. Speziell für das Gäste-WC gibt es auch verkürzte Keramik, damit es auch in kleine Räume gut passt.

Für niedrige Brüstungshöhen, wie der Fliesenkante oder Fensterbank mit etwa 100 cm, eignen sich spezielle Spülkästen. Diese gibt es für eine Spülbetätigung von vorne, aber auch mit einer Betätigungsplatte von oben. Letztere ist besonders praktisch, weil der WC-Sitz nicht an die Drückerplatte gelehnt werden muss. Bei einigen Anbietern ist hinter der Betätigungsplatte ein Fach für WC-Reiniger. Dem Spülwasser wird in passender Dosierung etwas Reiniger zugesetzt.

Dusch WC – die Reinigung mit Wasser

Die Reinigung mit Wasser ist sanfter, schonender und umweltfreundlicher als die Papier-Variante, daher weckt das Dusch-WC bei Verbrauchern immer mehr Interesse. Der herausfahrende Sprühkopf kann den individuellen Bedürfnissen wie Sprühkopfposition, Sprühstärke, Wassertemperatur angepasst werden. Hierfür wird ein Warmwasser- und Kaltwasseranschluss benötigt. Andere Hersteller bieten eine Variante mit Stromanschluss und Föhnfunktion zur Trocknung an. Wer es besonders komfortabel mag, kann auf ein Dusch-WC mit Geruchsabsaugung und Aktivkohlefilter zurückgreifen. Besonders im Hinblick auf ein seniorengerechtes Bad kann ein Dusch-WC eine sinnvolle Ergänzung für die Unabhängigkeit sein.

7 Irrtümer zum hydraulischen Abgleich

Wissenswertes zum hydraulischen Abgleich

Bei der Planung einer Neuinstallation oder Modernisierung einer Heizungsanlage stößt man schnell auf den Begriff hydraulischer Abgleich. Dieser steht nicht nur für sinkende Heizkosten, sondern hilft bei der Optimierung des gesamten Heizungssystems. Die häufig gestellte Frage: Lohnt sich die nachträgliche Durchführung eines hydraulischen Abgleichs bei einem Einfamilienhaus? Hier gibt es viele Fehlurteile, deswegen decken wir die sieben häufigsten Irrtümer rund um den hydraulischen Abgleich auf.

1. Der hydraulische Abgleich ist bei den meisten Heizungen bereits gemacht

Das stimmt so nicht, denn 80% der Anlagen in Einfamilienhäusern sind nicht hydraulisch abgeglichen. Das hat zur Folge, dass teure Heizenergie verloren geht oder das Heizkörper, die sehr weit vom Heizkessel entfernt sind, nicht richtig warm werden. Zusätzlich kann es zu Fließgeräuschen kommen. Auch wenn eine neue Heizanlage installiert wurde und der hydraulische Abgleich eine technische Vorgabe ist, kann dies aus verschiedenen Gründen kein Garant sein, dass dieser durchgeführt wurde.

2. Der hydraulische Abgleich einer Fußbodenheizung ist nicht möglich

Auch das stimmt nicht. Im Gegensatz zu Heizkörpern kommen bei Fußbodenheizungen allerdings keine voreinstellbaren Thermostatventile zum Einsatz. Hier werden für jeden Kreis sogenannte Volumenstromregler verbaut. Die einzelnen Kreise werden in einem Fußbodenheizungsverteiler zusammengeführt, bei dem die Regler eingebaut werden können. Dadurch kann für jeden Kreis die genaue Durchflussmenge, die der entsprechende Kreis benötigt, eingestellt werden.

3. Der hydraulische Abgleich lohnt sich im Einfamilienhaus nicht

Der hydraulische Abgleich ist nicht nur etwas für Großanlagen oder Mehrfamilienhäuser, auch für kleinere Heizungsanalgen lohnt er sich bereits. Die Investitionskosten für so einen Abgleich liegen bei einem Einfamilienhaus bei etwa 1.000 € und das amortisiert sich bereits nach 8 Jahren. Die jährlichen Einsparungen der Heizkosten betragen bis zu 10%. In der folgenden Infografik ist eine Gegenüberstellung der Optimierungsmaßnahmen für Heizungsanlagen aufgeführt.

4. Für den hydraulischen Abgleich findet man keinen Handwerker

Das ist teilweise richtig. Nicht jeder SHK Betrieb bietet auch die Leistung des hydraulischen Abgleichs an. Es müssen unter anderem Heizungsventile berechnet, getauscht und neu eingestellt werden und unter Umständen sind auch Heizkörper zu tauschen. Deswegen sollte in jedem Fall ein richtiger Heizungsfachmann beauftragt werden.

5. Bei einem hydraulischen Abgleich werden alle Heizkörper erneuert

Das stimmt nicht. Die meisten Heizkörper können für die neue Heizungsanlage übernommen werden und müssen meistens nur hydraulisch abgeglichen werden. Bei einigen wenigen Heizkörpern kann es aber dazu kommen, dass diese erneuert werden sollten, weil damit die Heizfläche vergrößert wird. Dadurch kann die Systemtemperatur verringert werden, wodurch ein neues Heizsystem effizienter wird.

6. Eine Brennwertheizung benötigt keinen hydraulischen Abgleich

Im Gegenteil, der hydraulische Abgleich macht eine Brennwertheizungsanlage erst richtig effizient. Denn bei zu hohen Rücklauftemperaturen werden die Nutzungsgrade einer Heizungsanlage gar nicht erreicht. Der hydraulische Abgleich sorgt für möglichst niedrige Rücklauftemperaturen und damit für mehr Effizienz.

7. Der hydraulische Abgleich ist nicht zwingend erforderlich

Das stimmt nicht. Der hydraulische Abgleich ist eine Komponente einer jeden Heizungsanlage und besonders bei der Neuinstallation einer Heizungsanalage ist es zwingender Bestandteil. Das ergibt sich aus verschiedenen technischen Anforderungen, unterschiedlichen Vorgaben oder aus gesetzlichen Grundlagen wie der Energieeinspargesetze. Dort wird festgelegt, dass die Wärmezufuhr in einen Raum so einreguliert werden muss, dass sie auf den Bedarf angepasst ist. Genau das erreicht man mit einem hydraulischen Abgleich.

Im Folgenden ist noch ein Online Rechner, bei dem man selber ausrechnen kann, ob sich die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs lohnt. Hier werden anhand von einigen Fragen die Wirtschaftlichkeit geprüft und Kosten, jährliche Einsparungen und Amortisationszeit eines hydraulischen Abgleichs aufgeführt.

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Rückstausicherung mit Hebeanlagen

Wasserschäden im Haus durch Rückstausicherung verhindern

Nicht nur für Häuser in hochwassergefährdeten Gebieten können feuchte Keller durch Überschwemmungen zu einem großen Problem werden. Denn das städtische Kanalnetz kann aus unterschiedlichen Gründen überlastet sein, wodurch das Abwasser in das Eigenheim zurückdrückt und den Keller flutet. Entsprechend installierte Rückstausicherungen können Hausbesitzer vor sehr hohen Schäden und Kosten bewahren. Aber was genau passiert dabei und wie kann man sich davor schützen?

Was passiert genau bei einem Kanalrückstau?

Unter dem Gullideckel auf der Straße befindet sich der städtische Abflussschacht, in dem ein Kanal liegt. Bei starken Niederschlägen kann es durch die plötzlich auftretenden großen Wassermengen zu einer Überlastung der öffentlichen Kanalisation kommen. Dadurch füllt sich der Schacht mit Abwasser und staut sich dann über den Abwasserkanal bis zum eigenen Grundstück über den Kontrollschacht zum Abflussrohr ins Haus zurück. Ohne installierte Rückstausicherungen können in Folge alle Räume unterhalb des Straßenniveaus schnell unter Wasser stehen. Die Beseitigung eines Rückstauschadens sind durch das fäkalienhaltige Abwasser sehr aufwendig und kostenintensiv, welche nicht von den Kommunen übernommen werden.

Welche Rückstausicherungen gibt es?

Es gibt Rückstauklappen, die dafür sorgen, dass das Wasser nicht in die falsche Richtung fließen kann. Diese sind stets verschlossen und öffnen sich erst bei anfallendem Abwasser. Drückt das Wasser allerdings aus dem Kanal zurück ins Gebäude, schließen sich die Klappen automatisch. Für fäkalienhaltiges Wasser sind elektronische Klappen notwendig und dadurch sehr wartungsintensiv und nicht immer vollkommen ausfallsicher.

Schmutzwasser mit einer Hebeanlage sicher ableiten

Eine weitere Möglichkeit ist eine Hebeanlage, bei der das Abflussrohr im Keller viel höher liegt und die Lage des Abwasserkanals keine Rolle mehr spielt. Durch die Installation einer Hebeanlage wird das anfallende Abwasser in einem Behälter im Keller gesammelt. Wird ein bestimmter Pegel erreicht, befördert eine Pumpe das Schmutzwasser automatisch durch eine Rückstauschleife über das Niveau der Rückstauebene und fließt von dort mit natürlichem Gefälle in den Kanal. Durch den Überbogen wird gewährleistet, dass auch bei Ausfall der Anlage kein Abwasser zurückgedrückt werden kann. Somit ist mit einer Hebeanlage ein Rückfluss von Regen- oder Abwasser zurück in das Eigenheim ausgeschlossen und die Kellerräume bleiben sicher trocken.

In unserem Video wird eine Hebeanlage in einem Sechsparteienhaus aufgezeigt. Dabei fließt das Abwasser aus dem hauseigenen Abwasserrohr in einen Behälter mit 100 Liter Fassungsvolumen. Sobald dieser voll ist, wird durch einen Schwimmerschalter eine der zwei elektronischen Pumpen eingeschaltet. Diese fördert das Abwasser samt Feststoffe durch eine druckfeste Leitung mit Rückstauschleife hoch in den Kanal. Durch ein zusätzlich installiertes Rohr wird die Be- und Entlüftung der Anlage gewährleistet. Denn wenn Abwasser in die Hebeanlage eingeleitet wird, muss Luft entweichen können und wenn die Anlage Abwasser abpumpt, muss Luft nachströmen können. Zur regelmäßig durchzuführenden Wartung der Anlage sind auf der Abwasser- und Kanalseite Sperrschieber angebracht. Ein zusätzliches Rohr führt zu einer Handpumpe, durch die man den Behälter per Hand abpumpen und das Abwasser nach oben leiten kann. Falls zum Beispiel durch ein Fenster Wasser reingelaufen ist, befindet sich am Boden der Anlage eine Hebepumpe, um an dieser arbeiten zu können.

Wenn eine der beiden Pumpen ausfällt und das Abwasser nicht nach oben fördern sollte, ist es erstmal nicht so schlimm. Dann schaltet sich ein Alarm ein und kurz danach springt die andere Pumpe an.

Wie lange braucht eine Pumpe, um das Abwasser aus dem Behälter zu fördern und wie oft schaltet sie ein?

Es ist ein Irrglaube, dass eine Hebeanlage ein großer Stromverbraucher ist, weil die Anlage lange laufen muss. Denn für drei Toilettenspülungen benötigt man einen Pumpvorgang, welcher nur 2-3 Sekunden andauert. In dieser Zeit werden 20 Liter Wasser in den Kanal gefördert. Der Einbau einer Hebeanlage sollte dabei immer durch einen Fachhandwerker erfolgen, der die richtigen Einstellungen vornehmen kann.

Kleinhebeanlage für kleine Haushalte

Es gibt auch kleine Anlagen wie den WC Fix, die sich in einer Vorwand mit Revisionsklappe gut verstecken lassen. Diese haben einen vorderen und seitlichen Anschluss für ein WC und Anschlüsse für eine Dusche oder ein Waschtisch. Eine Waschmaschine oder Badewanne kann hier nicht angeschlossen werden und es dürfen keine Hygieneartikel in die Anlage gelangen. Diese Kleinhebeanlagen sind zudem nur für die Installation im privaten Bereich geeignet.

Sicherheitsglas für Duschabtrennungen

Gestaltungsmöglichkeiten mit Duschglas

Eine erfrischende oder wohlig warme Dusche ist schon etwas Feines. In vielen Badzimmern werden Echtglas-Duschabtrennungen eingesetzt. Dabei gibt es unzählige Gestaltungsmöglichkeiten. Wir zeigen dir was ESG-Glas ist und wie eine moderne Dusche damit gestaltet werden kann.

Einzigartige Duschabtrennung für das Badezimmer

Unter die Dusche? Aber sicher!

Das Duschglas ist der wichtigste Bestandteil einer Duschwand. Eine gute Duschabtrennung wird aus ESG Sicherheitsglas gefertigt und ist mindestens 6-8 mm dick. Sollte die Scheibe brechen, wirst du dich nicht an scharfen Kanten verletzen.

Wolltest du schon immer mal wissen, was passiert, wenn man mit einem Hammer unter die Dusche geht? Marcel hat es für euch ausprobiert und getestet, wie viel eine Duschwand aushalten kann.

Bei Duschwänden könnt ihr euch verschiedene Gläser aussuchen. Es gibt Glassatinierung (Vollsatinierung oder nur einen Teilbereich), verschiedene Muster und Farben. Auch die Glasbeschichtung spielt eine Rolle. So gibt es pflegeleichte Beschichtungen, bei denen der Kalk nicht so schnell haftet und mit dem Wasser weggespült wird.

Befestigungstechnik & Profile für Duschglas

Eine Duschtür muss stabil und gut befestigt werden. Hierzu gibt es verschiedene Duschbeschläge und Scharniere.

  • Scharniere mit Hebe-Senk Mechanismus

Beim Öffnen hebt sich die Duschtür, beim Schließen senkt sie sich. Dieses Scharnier ist besonders bei bodenebenen Duschen wichtig, damit die Tür nicht über die Fliesen schleift.

  • Scharniere, bei denen sich die Tür nach Innen und Außen öffnen lässt.
     
  • Teilgerahmte Technik

Bilder von:
Erichlandwehr Sanitär-Heizungstechnik GmbH – https://erichlandwehr.info/
GEPAC Wasser Waerme – https://www.gepac.de/
Meerwart Heizung & Sanitär – https://meerwart.de/
Ebert Wärme und Wasser – https://www.waermewasser.de/
Dertenkötter Heizung | Sanitär | Lüftung | Elektro – https://www.dertenkoetter.de/

Prüfung einer Gasleitung

Der regelmäßige Check einer Gasleitung

Funktionsfähige Glasleitungen im Haus sind sicherheitsrelevante Faktoren und müssen regelmäßig von einem Fachhandwerker geprüft werden. Bei einer Gebrauchsfähigkeitsprüfung werden Gasleitungen mit Hilfe einer Leckratenbestimmung auf Undichtigkeiten kontrolliert und falls ein erhöhter Gasverlust festgestellt wird, können Mängel ermittelt und beseitigt werden. Aber was genau wird dabei geprüft, wie oft muss diese Kontrolle erfolgen und wie undicht darf eine Gasleitung sein?

Die jährliche Sichtprüfung

Eine Hausschau beinhaltet eine Sichtprüfung der Gasleitungen und muss mindestens einmal im Jahr durchgeführt werden. Dabei wird der allgemeine Zustand der Leitungen kontrolliert. Sind die Absperreinrichtungen frei zugänglich und funktionsfähig? Ist Rost vorhanden? Sind die Verbindungen und Leitungsbefestigungen stabil und fest? Allerdings können bei einer Sichtprüfung nicht die Gasleitungen innerhalb der Wände untersucht werden.

Gebrauchsfähigkeitsprüfung

Undichtigkeiten von nicht sichtbaren Gasleitungen können durch eine Gebrauchsfähigkeitsprüfung gemessen werden. Das ist ein Check, der alle 12 Jahre von einem Fachhandwerker durchgeführt werden muss. Dabei wird die sogenannte Leckrate ermittelt und man bekommt Aufschluss darüber, wie viel Gas eine Leitung innerhalb von einer Stunde verliert.

Durch ein spezielles Messgerät wird die Prüfung voll automatisch durchgeführt und die ermittelten Werte werden gleichzeitig übersichtlich in einem Display angezeigt. Dabei ist das Gerät mit einem Schlauch an der Gasarmatur der Heizungsanlage angeschlossen und somit mit der Gasleitung verbunden. Nach Absperren der Gasleitung, misst das Gerät den Druck, der in der Gasleitung herrscht. Bei Druckabfall liegt eine Undichtigkeit vor, was später in Liter pro Stunde umgerechnet und als Messergebnis angezeigt wird.

Wie hoch darf eine Leckrate sein und ab wann müssen Mängel beseitigt werden?

Hierbei gibt es vorgeschriebene Werte. Eine Leckrate von 0 – 1 Liter pro Stunde ist unbedenklich und weist eine unbeschränkte Gebrauchsfähigkeit auf. Liegt der Wert zwischen 1 – 5 Liter pro Stunde kann die Anlage weiter betrieben werden, muss aber innerhalb der nächsten 4 Wochen in Stand gesetzt werden. Dies bedeutet, dass die Leckage gefunden und repariert werden muss. Ab einer Leckrate von über 5 Liter in der Stunde muss die Anlage sofort stillgelegt werden.

Wo genau befindet sich die Undichtigkeit?

Um die Leckage zu finden kommt ein Leckdetektor zum Einsatz. Hiermit werden alle Verbindungstellen der Gasleitungen geprüft. Beim Anlegen des Stiftes, reagiert dieser bei einem erhöhten Gasanteil sofort und piep und leuchtet sichtbar schneller und hörbar lauter. Durch einen Prüfbericht mit Messwerten und bildlicher Dokumentation der Leckagen ist es für alle übersichtlich und nachvollziehbar. Erfahrene und geschulte Fachhandwerker sorgen für eine professionelle Abwicklung, schnelle Ergebnisse und Reparatur der Leckagen.

5 Fakten zu Wärmepumpen

Die 5 wichtigsten Fakten über eine Wärmepumpe

Beim Hausbau oder einem notwendigen Austausch einer defekten Heizungsanlage ist die Neuwahl eine wichtige Entscheidung, die gut überlegt werden sollte. Denn durch eine Installation einer effizienten und auf das Gebäude abgestimmten Heizungsanlage können langfristig erhebliche Mehrkosten eingespart werden.

Neben den traditionellen mit Öl oder Gas betriebenen Heizsystemen, werden in Neubauten vorzugsweise umweltfreundliche Wärmepumpenanlagen eingebaut, aber auch im Gebäudebestand lässt sich so eine Heizung sehr gut einsetzen. Allerdings gibt es einige Unterschiede zu den konventionellen Heizungsanlagen. Worauf sollte geachtet werden und welche wichtigsten Unterscheidungsmerkmale einer modernen Wärmepumpenheizungsanlage gibt es zu einer konventionellen Heizungsanlage?

Wir haben die 5 bedeutendsten Fakten einer Wärmepumpenanlage zusammengefasst

Vorlauftemperatur

Im Neubau wird bevorzugt mit einer Fußbodenheizung gearbeitet, bei der man niedrige Vorlauftemperaturen hat. Währenddessen befinden sich im Gebäudebestand noch sehr oft Heizkörper, die mit einer wesentlich höhere Vorlauftemperatur bis zu 70 Grad Celsius beschickt werden müssen, um die Räume aufzuheizen. Bei diesen hohen Temperaturen ist der Betrieb einer Wärmepumpe nicht mehr wirtschaftlich. Der Kältekreislauf muss über den Verdichter sehr viel elektrische Energie aufbringen, um die Differenz der Umweltenergie und des hohen geforderten Temperaturniveaus aufzubringen. Hierbei kann es sinnvoll sein, als Spitzenlastgerät ein Gasbrennwertgerät zusätzlich zu betreiben und alternativ kann das ganze Heizsystem auf eine insgesamt niedrigere Vorlauftemperatur ausgelegt werden. Ein grober Richtwert ist 50 Grad Celsius Vorlauftemperatur, ab der eine Neuinstallation einer Wärmepumpe sinnvoll sein kann.

Bei zu hohen Vorlauftemperaturen ist der Betrieb einer Wärmepumpe nicht mehr wirtschaftlich.

Estrichtrocknung

Durch eine Estrichverlegung gelangt sehr viel Feuchtigkeit ins Gebäude. Die durch die Wärmepumpe gesteuerte Fußbodenheizung muss die notwendige Wärmeenergie aufbringen, um die Feuchtigkeit auszuheizen.  Oft steht der Wärmepumpe nicht genug Leistung zur Verfügung, um diese Energie aufzuwenden, deswegen benötigt man einen zweiten Wärmeerzeuger. In der Wärmepumpe befindet sich ein Elektroheizstab, der zusätzlich genutzt werden kann. Jedoch sollte beachtet werden, dass eine Erdsondenbohrung für eine Estrichtrocknung nicht geeignet ist, da es zu Schäden an der Erdsonde führen kann.

Die Leistung reicht nicht aus für die Estrichtrocknung.

Lebensdauer

Die Lebenserwartung einer Gasheizung als Wandgerät beträgt circa 15 – 20 Jahre, bei einem Standheizkessel kann von 20 – 25 Jahren ausgegangen werden und bei einer Wärmepumpe sind es ungefähr 20 – 30 Jahre. Der richtige Betrieb der Wärmepumpenanlage ist ein wichtiger Faktor für dessen Lebensdauer, denn ständige Ein- und Ausschaltvorgänge sorgen zu einem frühzeitigen Ausfall des Verdichters, welcher das wesentliche und teuerste Bauteil einer Wärmepumpe ist. Dies passiert, wenn die Heizungsanlage nicht perfekt an das Gebäude angepasst ist und die Reparatur ist dann meistens sehr kostspielig und bedeutet oft den Tod der Anlage.

Wenn die Anlage „taktet“ verringert sich die Lebensdauer einer Wärmepumpe stark.

Warmwasserbereitung

Eine Wärmepumpe hat wesentlich weniger Heizleistung, als zum Beispiel ein Gasgerät. Wenn in einem Neubau eine Wärmepumpe mit 5 kW betrieben wird, reicht die Energie nicht aus, um den Warmwasserspeicher schnell aufzuheizen. Wenn ein Speichervolumen von 200 Liter Warmwasser vorhanden ist und die Badewanne befüllt, dauert es danach sehr lange, bis Warmwasser wieder zur Verfügung steht.

Die Warmwasserversorgung erfordert besondere Aufmerksamkeit bei der Planung.

Laufzeit

So kennt man es von früher: Heizungsanlagen waren an, haben ihre Temperatur schnell erreicht, sind ausgegangen und kurze Zeit später sind sie wieder angegangen. Dieses ständige Hin- und Herschalten ist bei einer Wärmepumpe zu vermeiden, da sich dadurch die Lebensdauer verkürzt. Wenn die Wärmepumpe gut auf das Gebäude eingestellt ist, laufen sie mehrere Stunden durch. Zu beachten ist außerdem, dass die Energieversorger eine Versorgungssperre von circa 1-2 Stunden täglich eingerichtet haben, um die Stromnetze zu entlasten. Während dieser Zeit wird die Stromzufuhr zur Wärmepumpe unterbrochen und es steht weniger Zeit zur Verfügung, die benötigte Wärme zu produzieren.

Wenn die Wärmepumpe gut auf das Gebäude eingestellt ist, laufen sie mehrere Stunden durch.

Schaden an der Heizung durch Schlammablagerungen

Nachrüstung eines Schlamm- und Mikroblasenabscheider

Wie ein Schlamm- und Magnetitabscheider in Kombination mit einem Mikroblasenabscheider zu einer nachhaltigen Betriebssicherheit einer Heizung führt.

Bei Neuanschaffung einer Heizungsanlage hofft man auf sorgenfreie Jahre und viel Freude an einem warmen Haus im Winter. Aber wenn ein Ersatzteil schon das zweite Mal innerhalb von drei Jahren ausgetauscht werden muss, geht dies mit hohen Kosten nicht nur in den Geldbeutel, sondern kostet auch unnötige Nerven. Aber um welches Bauteil handelt es sich, warum fällt es so oft aus und wie kann dies zukünftig vermieden werden?

Das Umschaltventil

Es handelt sich hierbei um das Umschaltventil, welches zur Steuerung der Heizung beiträgt. Es führt die Funktion „öffnen“ und „schließen“ aus und sorgt dafür, dass durch die Regulierung der Volumenströme zwischen dem normalen Heizbetrieb und der Warmwasserbereitung umgeschaltet wird. Durch einen Stellmotor wird das Ventil hereingedrückt und eine Feder sorgt für das automatische herausdrücken.

Warum wird das Umschaltventil nicht mehr automatisch herausgedrückt?

Im Umschaltventil ist ein beweglicher Keramikkörper mit geringen Spaltmaßen verbaut. Magnetit- und Schlammablagerungen sammeln sich zwischen diesem Spalt des Kunststoff- und Messingkörpers, sodass die Beweglichkeit eingeschränkt wird. Wenn das Ventil hereingedrückt wird, verhakt es sich und kann nicht mehr von alleine öffnen.

Viele weitere Bauteile können ausfallen!

Nicht nur das Umschaltventil, wie in diesem Beispiel, ist gefährdet durch Schlammablagerungen. In einem Heizsystem gibt es zahlreiche Ventile, Pumpen, Sensoren oder andere Funktionsbauteile die ausfallen können. So sollte auf eine gute Heizungswasserqualität immer geachtet werden.

Welche Möglichkeiten gibt es, um die Betriebssicherheit nachhaltig zu gewährleisten?

Durch den Einbau eines Schlamm- und Magnetitabscheiders und eines Mikroblasenabscheiders kann dieses Problem gelöst werden.

Eine Magnetmanschette sorgt beim Schlamm- und Magnetitabscheider dafür, dass kleine magnetische Partikel, die aus den Eisenbestandteilen der Anlage entstehen, abgeschieden werden. Gleichzeitig werden hier Schlammpartikel gesammelt und in den unteren Bereich des Bauteils gefördert, welche durch das Öffnen des Kugelhahns ohne Betriebsunterbrechung ausgespült werden können. Hierbei ist also kein Filter verbaut, der nach einer gewissen Zeit getauscht werden muss. Hinzu kommt, dass der Schlamm- und Magnetitabscheider eine hohe Lebensdauer und eine Herstellergarantiezeit von 20 Jahren hat.

Mikroblasenabscheider

Die vermehrte Schlamm- und Magnetitpartikelansammlung ist unter anderem auf den Sauerstoff in der Heizungsanlage zurückzuführen. Der Mikroblasenabscheider sorgt dafür, dass die Luft abgeschieden und das Heizungswasser entgast wird. Das führt zu einer Sauerstoffuntersättigung des Wassers, dadurch kann an anderen Stellen im Haus wieder Luft aufgenommen und im Mikroblasenabscheider abgeschieden werden. Somit ist Sauerstoff im Heizwasser kein Problem mehr für die Betriebssicherheit der Heizungsanlage.

Die Effizienz einer Heizung ist abhängig von der Abstimmung der einzelnen Komponenten untereinander. Für ein ganzheitliches und nachhaltiges Heizkonzept sollten deswegen der Schlamm- und Magnetitabscheider und der Mikroblasenabscheider von Beginn an mit eingeplant werden. Nur so ist die Betriebssicherheit garantiert und eine langlebige und störungsarme Heizungsanlage gesichert.

Förderung 2021

Umfangreiche Förderung für effiziente Heizsysteme

Mit einem Volumen von 150.000 Einzelmaßnahmen für 6 Mrd. Euro werden auch in 2021 viele Anreize für effizente Heizungsanlagen geschaffen. Die neue „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ (BEG) sieht eine vielzahl an möglichkeiten zur Förderung vor. Hier gibt es einen Überblick.

Inhalt

Die BEG besteht aus drei Teilen

  • 1. BEG WG (Wohngebäude) ab 01.07.2021
    Beantragung über die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) für Neubauten mit Effizienzhaus Standart 55 sowie 40 oder 40 plus. Ebenfalls gehört hier die Sanierung auf Effizienzhausstandart dazu.

  • 2. BEG NWG (Nichtwohngebäude) ab 01.07.2021
    Zu den Nichtwohngebäuden zählen z. B. Büro- und Verwaltungsgebäude, landwirtschaftliche Betriebsgebäude und weitere Betriebsgebäude, wie Fabrikgebäude, Hotels und dergleichen.

  • 3. BEG EM (Einzelmaßnahmen) ab 02.01.2021
    Die Einzelnaßnamen werden über das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft- und Ausfuhrkontrolle) abgewickelt. Hierin sind alle Maßnahmen der Sanierung enthalten. Gefördert werden Dämmung der Gebäudehülle, Erneurbare Energien für Heizung, Maßnahmen zur Heizungsoptimierung und Lüftungsanlagen.

Die Förderrichtlinie trägt dazu bei, die Treibhausgasemissionen im Gebäudebereich bis 2030 auf 70 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente zu mindern und somit sowohl die nationalen als auch die europäischen Energie-und Klimaziele bis 2030 zu erreichen.

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Übersicht der Einzelmaßnahmen

EE-Hybridheizung (erneuerbare Energien)

Dies ist eine Anlage die mehrere erneuerbare Energien kombiniert. Eine Wärmepumpe in mit einer Solaranlage ist so eine EE-Hybridheizung. Diese werden mit einem Zuschuss von 35 % gefördert. Inbegriffen sind alle Umfeldmaßnahmen die im Rahmen der Sanierung anfallen.

Wärmepumpe

Die Installation einer Luft-Wärmepumpe oder Erdwärmepumpe wird mit 35 % Zuschuss auf die Investion gefördert. Auch hier werden alle Umfeldmaßnahmen mit gefördert.

Biomasseanlage

Hierzu zählen Pelletsanlagen, Holzheizungsanlage, Scheitholzvergaser oder Hackschnitzelkessel. Auch diese Systeme lassen sich noch zu einer EE-Hybridheizung erweiteren. Die Förderung beträgt hier 35 %.

Solaranlagen

Der Einbau einer Solaranlage zur produktion von Wärme wird mit 30 % gefördert. Diese kann genutzt werden zur Warmwasserbereitung, Heizungsunterstützung oder für die kombinierte Warmwasserbereitung und Raumheizung.

Gas-Hybridheizung

Besteht aus einem Gas-Brennwertgerät. Dieses wird um einen erneuerbaren Energien Anteil erweitert. Solaranlagen, Holzheizungen oder Wärmepumpen sind hier als Beispiel zu nennen. Dabei muss die thermische Leistung des regenerativen Wärmerzeugers mindestens 25 Prozent der Heizlast des Gebäudes betragen.

Öl Austauschprämie

Wird bei einer Sanierung eine Ölheizung ersetzt durch ein förderfähiges System so erhöht sich der Zuschuss um weitere 10 %. Demontagearbeiten für den Öltank oder das legen des neuen Gasanschluss werden ebenfalls mit gefördert.

Heizungsoptimierung

Gefördert werden sämtliche Maßnahmen zur Optimierung des Heizungsverteilsystems in Bestandsgebäuden, mit denen die Energieeffizienz des Systems erhöht wird. Hierzu gehören beispielsweise der hydraulische Abgleich der Heizungsanlage inklusive der Einstellung der Heizkurve, des Austauschs von Heizungspumpen sowie der Anpassung der Vorlauftemperatur und der Pumpenleistung.

Die Umfeldmaßnahmen

Besonders interessant wird die Förderung bei der Berücksichtigung weiterer Umfeldmaßnahmen. Viele notwendige Nebenarbeiten bei einem Sanierungsvorhaben sind ebenfalls förderfähig. Dazu zählen alle Maßnahmen, die zur Vorbereitung und Umsetzung eines Sanierungsvorhabens oder zur Inbetriebnahme von Anlagen erforderlich sind.

Hier eine Liste der förderfähigen Umfeldmaßnahmen:

  • Energetische Planung
  • Arbeiten zur Baustelleneinrichtung
  • Rüst-und Entsorgungsarbeiten
  • Verlegungs-und Wiederherstellungsarbeiten
  • Deinstallation und Entsor-gung von Altanlagen
  • Maßnahmen zur Einregulierung geförderter Wärmeerzeuger
  • Maßnahmen zur Optimierung des Heizungsverteilsystems
  • Erschließung von Wärmequellen fürWärmepumpen
  • Systemen zur digitalen Betriebs-und Verbrauchsoptimierung

Neubau und Sanierung

Bei einem Neubau eines effizienten Gebäudes sowie bei der Sanierung bestehender Gebäude können keine Einzelmaßnahmen gefördert werden. In diesem Fall werden die Anschaffungskosten bzw. die Sanierungskosten komplett gefördert.

Für die Errichtung eines eines Effizienzhaus 55 werden z.B. 15 % der Kosten gefördert. Ausgenommen von der Förderung sind Vertrags- und Notarkosten. Eine Sanierung eines Bestandsgebäude zu einem Effizienzhaus 85 wird mit 30 % bezuschusst. Hier können alle förderfähigen Maßnahmen die zur Erreichung dieses Standards nötig sind von der KfW als Kredit oder als Zuschuss beantragt werden.

CO2-Steuer ab 2021

Was kostet das Heizen in Zukunft mehr ?

Ab Januar 2021 wird in Deutschland die CO2-Steuer eingeführt. Jedoch nicht nur der Kraftstoff wird teurer, sondern auch das Heizen mit Öl oder Gas ist von der neuen Steuer betroffen. Das haben wir uns genauer angesehen und zeigen was für Kosten auf Haushalte zukommen.

Der CO2-Preis pro Tonne die nächsten Jahre:

202125 Euro
202230 Euro
202335 Euro
202445 Euro
202555 Euro

Was bedeutet das für euch z.B. im Einfamilienhaus ?

Hier eine kleines Beispiel: 

Bei einem Verbrauch von 20.000 kWh entstehen bei der Verbrennung von Erdgas insgesamt ca. 4,40 Tonnen Kohlendioxid. Somit wird das Heizen mit einer Gasheizung nächstes Jahr 110 Euro mehr Kosten und steigert sich dann bis zum Jahr 2025 auf 242 Euro. Wer noch eine Ölheizung besitzt zahlt noch etwas mehr, weil hier mehr CO2 bei der Verbrennung entsteht.

Wen das ganze genauer interessiert, schaut einfach unser Video zur CO2 Steuer. Marcel und Marco haben die wichtigsten Punkte zusammengefasst und zeigen euch auch Einsparmöglichkeiten durch moderne Heizsysteme.

Individuelle CO2-Steuer berechnen

Mit unserem CO2-Steuer Rechner einfach die eigenen Mehrkosten berechnen.

Deutschland und die Klimaziele

Ziele 2020 2030 2050
Treibhausgasemissionen im Vergleich zu 1990 mind. -40% mind. -55% mind. -80 %
Steigerung erneuerbarer Energien am Bruttoendenergieverbrauch 18 % 30 % 60 %

Hocheffiziente Heizungspumpe

Heizungspumpe – der versteckte Stromfresser

Vielen Verbrauchern ist nicht bewusst, dass die größten Stromfresser oft im Keller sitzen. Alte Standartpumpen verursachen erhebliche Stromkosten, da sie unabhängig vom Wärmebedarf des Hauses immer mit voller Leistung arbeiten.

Hausbesitzer können mit einer modernen Pumpe die Betriebskosten senken. Aber wie funktioniert eine Hocheffizienzpumpe, wie viel Strom kann ich damit sparen und wie funktioniert die automatische Einregelung?

Eine Heizungs-Umwälzpumpe fördert das Wasser als Wärmeträgermedium durch die Heizungsrohre und Heizkörper und hat somit eine wichtige Funktion für den gesamten Heizkreislauf. Meistens werden die Pumpen erst auffällig, wenn sie kaputt sind und ausgetauscht werden. Ältere Heizungspumpen verbrauchen viel Strom und können sich nicht automatisch auf den Bedarf einregeln.

Der Vergleich einer Standartpumpe und einer hocheffizienten Heizungspumpe

Um zu sehen, wie effizient eine neue und moderne Pumpe arbeitet, ist ein Vergleich des Stromverbrauchs mit einer alten Pumpe hilfreich. Egal, ob alle Heizkörper im Haus auf- oder zugedreht sind, der Stromverbrauch bleibt bei einer alten Pumpe gleich. Da diese ungeregelt laufen, verbraucht die Pumpe selbst im Sommer eine Menge Energie, was sie sehr ineffizient macht. Im Vergleich verbraucht die Hocheffizienzpumpe nur ein Fünftel an Strom, trotz der gleichen Förderleistung. Außerdem bietet die neue Umwälzpumpe noch einige Zusatzfunktionen, wie die Möglichkeit einen Hydraulischen Abgleich per App durchzuführen.

Wie ist es möglich, dass eine Pumpe so hocheffizient arbeiten kann?

Sie reguliert ihre Leistung automatisch bei Veränderungen des Wasserdrucks. Die Funktion „Intelligente Autoadapt“ ermöglicht der hocheffizienten Pumpe sich auf den tatsächlich benötigten und ausreichenden Förderruck in der Leitung und Volumenstrom anzupassen. Unter anderem sind hier ein Permanentmagnet und eine intelligente Elektronik verbaut, die dies ermöglichen.

Wie hoch ist das Einsparungspotenzial für den Verbraucher?

Die hocheffiziente Pumpe läuft nur dann, wenn sie wirklich gebraucht wird und der Hausbesitzer zahlt dementsprechend auch nur, wenn sie wirklich benötigt wird. Auf diese Weise können wir Energie sparen. Schließlich arbeiten die Heizungspumpen circa 200 Tage im Jahr und das für 16 Stunden pro Tag. Da kommen schnell Stromkosten von über 100 € zusammen. Da moderne Hocheffizienzpumpen weniger Strom verbrauchen und sich automatisch einregeln können, lässt sich damit circa 80 – 140 € pro Jahr an Stromkosten einsparen. Die Anlagenumstellung inklusive Anschaffung mit Installation amortisiert sich dann bereits nach 3 – 4 Jahren.

Förderung für den Austausch

Der Staat kennt das Potential an Energieeinsparung in deutschen Heizungskellern. Um die gesetzten Klimaziele zu erreichen gibt es anreize in Form von Förderungen. Der Austausch von alten Heizungspumpen wird im Rahmen einer Heizungsoptimierung mit 20 % gefördert (Stand: Januar 2021).

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